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Der Frühjahrsputz für den Reitplatz

2. März 2016

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen beginnt wieder die Zeit, in der man sich gut und gerne draußen aufhält. Dazu gehört für alle Reiter und Reiterinnen neben dem Ausreiten vor allem das Training auf dem Außenplatz - aber Vorsicht, man sollte das Trainingspensum langsam steigern, besonders, wenn man wegen fehlender Reithalle im Winter nicht so häufig reiten konnte. Tipps dazu geben wir in unserem Artikel “Training nach der Winterpause”.

Bevor der Platz nach den Wintermonaten aber wieder zum Einsatz kommen kann, steht auch hier erst einmal der meist ungeliebte Frühjahrsputz an. Wir zeigen Ihnen, wie Sie am besten vorgehen, um mit einem trittsichern und staubarmen stresan® Reitboden in die kommende Saison zu starten.

Step 1: Beginnen Sie mit einer gründlichen Säuberung des Reitplatzes. Laub, Äste und auch andere organische Komponenten wie Pferdeäpfel sollten als erstes entfernt werden. Denn nur durch eine regelmäßige Säuberung sichern Sie langfristig die Staubarmut von Ihrem stresan® Reitsand.

Step 2: Als nächstes sollten Sie einen Blick auf die Wasserableitung des Reitplatzes werfen. Ist der Platz extrem schlammig? Gibt es viele Wasserpfützen? Ein Nicht-Abfließen des Wassers bei einem wasserdurchlässigen Reitboden ist ein Hinweis dafür, dass der Unterbau nicht mehr zu 100% intakt sein kann. Ursachen dafür kann es viele geben: Entweder ist der Untergrund nicht ausreichend tragfähig, es sind Unebenheiten entstanden oder die Schichten (Tragschicht, Trennschicht, Tretschicht) haben sich zu sehr vermischt. Hier empfiehlt es sich, mit einem Reitplatzbauer zu sprechen. Dieser kann bspw. die verschiedenen Schichten mit Hilfe eines Lasergraders korrekt ebnen und die Tretschicht im Anschluss darauf ausrichten.
Bei einem oberflächlich entwässernden Reitsand, wie unserem stresan® A, weisen Wasserpfützen meist auf ein zu geringes Gefälle oder ebenfalls auf Unebenheit des Platzes hin. Der Platz muss regelmäßig glatt gezogen werden und das Gefälle sollte 1 – 2 Prozent betragen damit das Wasser gut abfließen kann. Hierbei gilt natürlich zu beachten, dass der Platz an der Abflussseite des Wassers nicht mit einer hohen Randeinfassung begrenzt werden darf – so hätte das Wasser keine Chance abzufließen und es kommt trotz eingebautem Gefälle zu Wasserpfützen.

Step 3: Nachdem der Auf- bzw. Unterbau kontrolliert ist, sollte die Höhe der Tretschicht begutachtet werden – also der Sand, auf dem geritten wird. Liegt noch genug Sand auf dem Platz? Diese Frage ist wichtig, da sich die Tretschicht mit der Zeit verringern kann. Ursachen dafür sind z. B. das Abäppeln sowie die Abtragung des Sandes, der sich in den Pferdehufen beim Verlassen des Platzes festsetzt. Als ideale Tretschichthöhe empfehlen wir Ihnen auf dem Außenplatz ca. 12 cm. Falls Sie merken, dass Ihre Tretschicht viel geringer ist, lässt sich diese problemlos auffüllen. So erhalten Sie wieder einen optimal stabilen Reitboden.

Step 4: Zum Abschluss sollte der Platz mit einem geeigneten Reitplatzplaner gezogen werden. Hier empfehlen wir, den Reitplatz in Spiralen zu ziehen, um eine schöne Gleichmäßigkeit zu erhalten -mehr Informationen dazu finden Sie auch im Blogbeitrag “Bahnplaner”.  Wichtig für stresan® Reitböden: Der Platz muss nicht gewalzt werden. stresan® verdichtet sich durch seine Kornstruktur bereits optimal und wird durch dauerhaftes Walzen zu hart.   

Damit haben Sie es schon geschafft: Ihr Außenplatz ist bestens gerüstet für die neue Saison und startklar für das Training! Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei!

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