Blog

Reiten im Dunkeln

24. November 2017

Die richtige Beleuchtung für Pferd und Reiter
Wenn es jetzt wieder früh dunkel wird und sich ein Ritt im Dunkeln nicht vermeiden lässt, stellt sich für viele Reiter die Frage nach der ausreichenden Beleuchtung. Denn nicht nur im Stockfinsteren, sondern auch in der Dämmerung werden Reiter & Pferd von anderen Verkehrsteilnehmern oft gar nicht oder erst spät erkannt.

Um insbesondere von Autofahrern frühzeitig erkannt zu werden, ist eine Rundumbeleuchtung von Pferd und Reiter von großer Bedeutung. Für den Reiter gelten Warnwesten und Reflektorbänder als einfache Hilfsmittel zur Erkennung im Straßenverkehr. Für die Pferde gibt es eine große Auswahl an Reitsportartikeln aus reflektieren Materialien. Von Hufglocken über Gamaschen, Decken und Überzieher für Zügel bis hin zu Fliegenhauben und reflektierendem Vorderzeug.

LED-Leuchtstreifen für den Pferdeschweif sowie das HEY SPORT® Lightflex Spray sind im Moment Neuheiten auf dem Markt und sind sowohl ein stylisches als auch praktisches Hilfmittel für Pferd und Reiter um im Dunkeln gut gesehen zu werden. Das sogenannte “Tail Light” ist ein LED-Leuchtsystem, das mit einem Klettverschluss an den Schweif des Pferdes angebracht wird. Die Anbringung ist mit der eines Schweifschoners vergleichbar. Das System besteht aus sechs LED-Leuchtstreifen, die in verschiedenen Größen und Farben angeboten werden und wasserabweisend sind.

Das HEY SPORT® Lightflex Spray ist ein Reflektionsspray, das auf unbehandelte Textilien und andere Materialien wie Leder, Holz, Kunststoff und Metall einfach aufgesprüht werden kann. Mit dem Einsatz des Sprays können individuell gestaltete Motive auf Kleidung und Reitausrüstung gesprüht werden, die nach Angaben des Herstellers wasserfest und wetterbeständig, aber trotzdem in der Waschmaschine entfernt werden können.

                                                                                                Quelle: Schweizer Effax GmbH

Da das Reiten auf dem Rad- oder Fußweg grundsätzlich nicht erlaubt ist, müssen Reiter nach der Straßenverkehrsordnung auf der rechten Fahrbahnseite reiten. Damit die Autofahrer auch die Umrisse des Reiters und des Pferdes erkennen können, ist neben der Beleuchtung allgemein auch die richtige Anbringung wichtig. Neben dem Tragen der reflektierenden Materialien gilt, dass ein Einzelreiter ein weißes, nicht blendendes Licht, dass nach vorne und hinten gut sichtbar ist, mit sich zu führen hat. Bei mehreren Reitern ist zudem ein rotes Licht am Schlussreiter vorgeschrieben. Um das Gesamtprofil von Pferd und Reiter für alle Verkehrsteilnehmer sichtbar zu machen, sollten zusätzlich seitliche Leuchten, zum Beispiel Steigbügelleuchten, angebracht werden.

Bewerte diesen Artikel: