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Reitplatz Einfassung

23. Februar 2018

Ob Pensionsstall, kleiner Privatstall, Ausbildungsstall oder Reiterverein, im Trainingsalltag oder Turniergeschehen: Früher oder später stellt sich die Frage ob der Bau eines eigenen Reitplatzes möglich und sinnvoll ist.

Dazu gehören neben der Vorbereitung und dem Aufbau des Reitbodens auch die Frage nach der Pflege, der Bewässerung und der Reitplatzumzäunung.

In diesem Beitrag werden wir die verschiedenen Umzäunungsmöglichkeiten eines Reitplatzes näher anschauen. Informationen zum Aufbau von Reitböden für Reithalle oder Außenplatz, Bewässerung und Pflege finden Sie in unseren Blogbeiträgen in der Kategorie Reitböden und Reitplatzbau.

Die Umzäunung soll Reiter und Pferd zum Beispiel bei Stürzen schützen, gibt Pferden eine Anlehnung und dient als Begrenzung, wenn der Platz auch als Auslauf genutzt werden soll. Die Möglichkeiten der Umzäunung und der Einfassung des Platzes sind mittlerweile vielfältig.

Bei der Einfassung des Platzes ist wichtig darauf zu achten, dass bei einem oberflächlich entwässernden Reitboden, wie beispielsweise mit unserem stresan® A, die Einfassung an der Gefälleseite mit der Tretschicht abschließt, damit das Wasser über die Begrenzung hinweg abfließen kann und keine Pfützen durch Wasserstau entstehen.
Bei einem Reitboden mit Drainageunterbau, wie zum Beispiel mit unseren wasserdurchlässigen Reitsandmischungen stresan® V, stresan® S oder stresan® N, kann der Reitplatz komplett eingefasst werden, da das Wasser nach unten hin abläuft.

Reitplatzumzäunung aus Holz und Betonkantensteine als Einfassung bei einem Reitboden mit Sand-Vlies-Mischung als Tretschicht und Drainage-Unterbau

Als Einfassungen eines Reitplatzes eignen sich Rasenkantensteine, Betonkantensteine oder Holzbalken. Alte Bahnschwellen sollten nicht dafür verwendet werden, da diese meist mit teerölhaltigen Holzschutzmitteln behandelt wurden, die gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten können. Mittlerweile gibt es auch sogenannte Weichkantensteine oder Elastik-Randsteine, die entweder komplett aus Gummigranulat gefertigt sind oder mit einem Polsteroberteil aus Gummi überzogen sind und somit weniger Verletzungsgefahr bergen.

Bei der Umzäunung gibt es diverse fertige Zaunsysteme aus Materialen, wie z.B. Kunststoff, Holz oder Holz-Verbundstoff, die man bei verschiedenen Anbietern wie Großewinkelmann, Hofmeister, PODA oder Heritage mit oder ohne Montage erwerben kann. Die günstige Variante ist die „Do it yourself“- Variante. Dafür werden z.B. imprägnierte Holzpfosten benötigt, die circa alle 3 Meter in den Boden gesetzt werden (mindestens 40 cm tief) und mit mindestens zwei Querbrettern versehen werden, die die Verbindung zwischen den Pfosten darstellen. Zwischen den Querbrettern können zusätzlich noch Elektrobänder gespannt werden, bspw. wenn der Platz auch als Auslauf dienen soll. Andere Varianten sind Holzzäune mit einem Steck- und Verschraubsystem, sodass keine Nägel „rausgucken“ können oder (mobile) Kunststoffzäune, zum Beispiel als Turnier-Dressurviereck-Begrenzung.


                                                    Paddockumzäunung

Darüber hinaus besteht natürlich die Möglichkeit, den Reitplatz mit Sträuchern oder Hecken auf natürliche Weise einzufassen - die Pflanzen benötigen aber eine intensivere Pflege als der Holz- oder Kunststoffzaun und dürfen keines Falls giftig sein.

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